14. Patrouillenritt vom 3. Mai 2009
Für die teilnehmenden 24 Paare tüftelten Lilian Schneider und Claudia Bernet wieder allerhand knifflige Aufgaben aus, welche an zehn Posten im Möhliner Wald gelöst werden mussten.
Cas. Am Patrouillenritt des Unterfricktalischen Kavallerievereins waren auch dieses Jahr nicht nur die Kondition und Geschicklichkeit der Pferde gefragt. Um die noch „kalten“ Pferde zu schonen mussten die Reiter erstmals sich selber bewegen. Am Posten eins, bei dem sogenannten Reiterspiel, wurde es den Teilnehmern zum ersten Mal heiss. Dem einen wurden die Augen verbunden. Der musste dann eine Karrette mit dem Kumpel drin, nur nach den Lauten einer Rassel und einem Glöckchen, durch einen Parcours bringen. Die Geräusche für links und rechts, Rückwärtsgehen und Stehenbleiben, durften unter den Reitern selber abgemacht werden. Die angestrengten Gesichter brachten manchen Zuschauer zum Lachen. Dann konnte der Ritt mit einer Karte bestückt beginnen. Beim ersten Posten mussten Pferde ihren internationalen Reitern zugeordnet werden. Die, welche den direkten Weg zum zweiten Posten fanden, bekamen ihre Zwischenverpflegung früher oder später. Davor mussten aber noch einige Geschicklichkeitsaufgaben für Pferd und Reiter bewältigen werden. Wer schälte die längste Schale von einem Apfel? Den Pferden war es egal, sie kauten genüsslich auf den geschälten Äpfeln rum. Weiter ging es mit dem Montagsmalerspiel, bei dem Märchen gezeichnet und erraten werden mussten, unserem Sonnensystem (in Möhlin ist das bestimmt anders) und dem Stallgeräusche erkennen. Über das knifflige Kreuzworträtsel und Lieder fertig singen, wie viele Fussgänger sich die Ohren zuhalten mussten wird ein Geheimnis bleiben, kehrten die Paare nach ca. drei Stunden wieder zu der Reithalle Burstel zurück. Beim Gymkhana in der Halle war dann nochmals volle Konzentration bei den Reitern und Pferden gefragt. Ebenfalls bei der Wortkette bilden, welche mit Pferdestall begann, wurden die Gehirnzellen nochmals beansprucht. Ein gelungener Tag bei herrlichem Frühlingswetter, der mit dem Kumpel Pferd und spannenden Aufgaben genossen werden konnte und für nächstes Jahr: vielleicht wäre eine Kartenlesen-Aufgabe auch mal nicht schlecht.
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