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Was zwitschert denn da?

Am Sonntag, 18. Mai fand eine Führung in „unserem Wald“ statt.
Herr Beat Bussinger brachte interessierten Mitgliedern Vogelstimmen und manch Anderes aus unserem Wald näher.

Tagesseminar mit Fritz Stahlecker

Am Samstag, 14. Juni fand eine Weiterbildung zur Hand-Sattel-Hand Methode mit Fritz Stahlecker statt. Die HSH-Methode ist mehr als eine Dressurausbildung, sie fordert ein ganzheitliches Verständnis vom Pferd. Ihr Ziel ist es, Pferde ohne Zwang zur Mitarbeit zu motivieren.

Fuchsjagd in Merenschwanden

Am sonnig, kalten Samstagmorgen trafen sich Doris, Vreni, Sladjiana und Dehlia in Merenschwanden auf dem Weyhölzlihof um an der 5. Fuchsjagd teilzunehmen. Um 10:30Uhr besammelten sich alle Teilnehmer in ihren Gruppen und genossen ein Frühstücks- Cüpli , um danach die Jagd zu beginnen. Es gab 11 Felder mit jeweils etwa 10 Reitern. Die Jagd dauerte etwa 5 Stunden. Da das Wetter auf unserer Seite war, genossen wir den langen Ritt über Felder und Wiesen der Reuss entlang. Natürlich durften auch einige Hindernisstrecken nicht fehlen, welche wir alle mit grossen Vergnügen bewältigten. Ein toller Streckenabschnitt war auch die kurze Erfrischung in der Reuss. Welche unseren Pferden nach dem langen Galopp, auf dem sandigen Weg dem Fluss entlang, recht gut tat.
Nach dem Finish bekamen wir unsere Stallplakete und konnten unsere Pferde absatteln. Nach dem Abendessen, welches wir alle zusammen im nahegelegenen Schützenhaus zu uns nahmen, machten wir uns auf den Heimweg, mit dem Versprechen nächstes Jahr wieder dabei zu sein.

Weitere Fotos unter: www.weyhoelzli.ch/fuchsjagd08/index.html

Herzliche Gratulation!

UFKV Hochzeit von Marianne und Heiner am 30.8.08

Vor rund 8 Jahren sollen Marianne und Heiner auf einem Skilift (ja, die UFKV’ler haben auch noch andere Hobbys) die ersten Anzeichen für diesen Anlass verspürt haben und weil die gegenseitige Zusicherung vor dem Standesamt, von vor einer Woche, noch nichts ins Wanken gebracht hatte, stand dem kirchlichen Segen in Hausen bei Ossingen, auch nichts mehr im Wege.

Geheimes Treiben spielte sich im ca. 100km entfernten Fricktal ab. Da wurde gestriegelt, gewaschen und gezöpfelt was die Pferde aushielten. 9 unerschrockene stielsichere UFKV’ler trafen sich dann um 12.00 in Eiken zur gemeinsamen Abfahrt in die Ostschweiz. Im Konvoi gings los und weil wir noch Stauzeit eingerechnet hatten mussten wir in einem Vorort einen Zwangshalt einrichten, damit wir der Hochzeitsgesellschaft nicht über den Weg liefen.
Zeitig begab man sich zum nahe gelegenen Parkplatz, der unweit des zwischen Giebelhäuschen romantisch gelegenen Kirchleins. Letzte Retouchen wurden vorgenommen: Zöpfli repariert, Löcher gestanzt und den Staub von den Hufen gefettet. Ross und Reiter schick in Schale, Standarte voraus, ging’s ab Richtung Kirche. Nach einer Bollenkehr in der Umgebung nahmen wir Aufstellung.
Das Timing war perfekt! Nach kurzer Wartezeit kamen die Blumenkinder voran dem Brautpaar aus der Kirche die Treppe herab. Die Braut elegant im crème weissen, mit Perlen (kein Strass) bestickten Kleid, galant am Arm geführt, vom nicht minder feschen Bräutigams. Die Pferde souverän in Haltung. Die Reiter blinzelten dem Brautpaar und der Sonne entgegen. Überhaupt das Wetter in der Ostschweiz, vom feinsten ....!
Also derweil staunend und sicherlich überrascht beim Anblick der Vereinskollegen und deren Pferde, musste das Brautpaar erst mal darauf aufmerksam gemacht werden, sich das Standartenpferd noch mal genauer zu betrachten. ‚.. das isch jo’s Debbie...!’ Gott sei Dank..., bei all dem Trubel der bereits über die Hochzeiter herfiel, der Verstand erkannte klar das eigene Pferd. Den Tag für die Ewigkeit festgehalten, wurde geknipst was die Digis hergaben. Für die geglückte Überraschung sorgte Paul der Präsident. Denn in geheimer Absprache mit Fam. Märki und Fam. Kaufmann vom Lärchenhof, wurde der Transport und Schönmachen von Debbie von ihm organisiert und durchgeführt. Mission erfüllt.
So das Brautpaar schon die nächste Gratulationen entgegennahm, zogen wir Reiter uns langsam zurück. Versorgten die Pferde nach einem kurzen Entspannungsritt mit Heu und Wasser und machten uns, Tenue frei für den Apéro bereit.
Noch genüsslich am Meterbrot kauend, wurden die Reiter zum offiziellen Foto mit dem Brautpaar aufgerufen. Der bunten Socken wegen, wurden die kleineren Statistinnen von der resoluten Fotografin schliesslich nach vorne in die Hocke dirigiert. Das brachte die Aufstellung mit den Stiefeltragenden und dem Brautpaar aber nur kurz ins trudeln. Viel Zeit hatten wir auch nicht, denn schon wurden die nächsten zum smiling aufgerufen. Uff, kaum Pause für das Brautpaar.
Nebst den Reitern machten aber auch nicht-reitende-Vereinsmitglieder und Lärchenhof-Stallkollegen dem Brautpaar die Aufwartung und eine sich bekennende Heimweh-UFKV’lerin war gar unter den Gästen.
Das Meterbrot wurde immer weniger und bald machte sich Aufbruchstimmung breit. Die Kutschen marschierten im Korso auf und wir zu den Transportern. Kaum waren die Hinterlassenschaften der Pferde auf dem Platz entsorgt, die ersten abgefahren, schon kam der Kutschenkorso mit dem Brautpaar im offenen Landauer voran und begab sich entspannt und festlich gestimmt, winkend zum dritten Teil des Tages.
Die nächste Hochzeit kann kommen. Als spalierfest gelten mind. ab dem 30.08.08 Paul, Jakob, Richard, Jenny, Rahel, Sabine, Tiziana, Nicole und Cécile mit ihren Pferden. Vielen Dank für Euer mitmachen, das Brautpaar hat’s sehr gefreut!


Der Mond ist aufgegangen...

Voller Vorfreude trafen am 16 August gegen 21Uhr die Mondscheinrittteilnehmer im Stall ein. Die Pferde sahen ein bisschen verwundert drein, über die späte Störung, dennoch kamen sie alle begeistert mit. Als alle fertig mit Putzen und Satteln waren, brachen die fünf Reiterinnen auf in die Nacht. Wir hatten viel Glück mit dem Wetter, kaum als wir draussen waren, hellte sich der Himmel auf und der wunderschöne Mond kam zum Vorschein. Der Ritt begann so richtig gemütlich und es wurde fröhlich geschwatzt und gelacht. Unser Weg führte in den Wald, wo es wirklich sehr dunkel war, man konnte fast die Hand nicht vor Augen sehen. Zum Glück sehen unsere Pferde so gut, denn sie führten uns sicher über Stock und Stein.
Der Weg führte weiter am Rhein entlang,es war richtig romantisch mit dem Wasser und dem Mond. Noch dazu hatten wir eine super Unterhaltung, da auf der deutschen Seite ein riesiges Fest stattfand. So hatten wir zu unserem tollen Ritt auch noch musikalische Begleitung. Der Weg führte uns weiter, wieder tiefer in den Wald den Berg hinauf, wo wir nach einer Weile auf freies Feld kamen. Eine super Sicht auf den Mond und da fiel uns auf, dass ja gleichzeitig noch die Mondfinsternis stattfand. Wir konnten das Naturschauspiel die ganze Zeit während unseres Rittes verfolgen. Es war wirklich eindrücklich. Gegen Schluss waren dann alle froh, wieder auf dem Heimweg zu sein, denn es war wirklich eisig kalt und viele hatten das Wetter unterschätzt. Mit abgefrorenen Finger unnd Zehen kamen wir alle glücklich gegen 0.00  wieder am Stall an. Die Pferde waren richtig gut drauf, ich denke die hätten ewigs weiterlaufen können. Zur Belohnung gab es für jedes Pferd einen saftigen Apfel. Und auf uns wartete im Aufenthaltsraum ein feines Mitternachtsmahl. Es gab leckeren Kuchen, frischen Sirup, Brot und Schokolade. Es war wirklich köstlich und nach so einem tollen Ritt schmeckte es dann sowieso doppelt so gut. Wir redeten wild durcheinander und unterhielten uns super und hätten nicht fast alle am nächsten Morgen wieder so früh auf der Matte stehen müssen, wäre diese "Party" sicher noch bis zum Morgengrauen gegangen.
Es war wirklich eine super Idee, so etwas zu veranstalten, es war wirklich ein riesiger Spass!!
 
Romina Bucher