Für 30 Equipen ging es an diesem wunderschönen Sonntag durch den Möhliner Wald, oder besser gesagt, quer durch Europa. Lilian Schneider und Olivia Ceresola liessen sich wieder allerhand knifflige Aufgaben für die Reiterpaare mit ihren Pferden einfallen.
Cas. Wie meist in Möhlin zog sich eine Aufgabe durch den ganzen Ritt hindurch. Mussten doch die Reiter am Schweizer-Posten eine Werbung vor laufender Kamera spielen. Sie konnten unterwegs ihren Text und die Vorgehensweise ausdenken, am besten bezog man die Pferde mit ein. Aber das war noch nicht alles. Wer nicht aufpasste konnte schon mal ein Land vergessen, durch das er an diesem Tag ritt. Da war England, man musste den Fuchs retten, also das Gegenteil einer Fuchsjagd. Die Aufgabe stellte sich als Gymkhanaparcours dar. Von dort ging es weiter nach Schweden, Möbel bauen. Ganz wie im allseits bekannten Möbelhaus, kamen da sehr kreative mit originellen Namen versehene Möbel zu Stande. In Frankreich gibt es unendlich viele Sehenswürdigkeiten, fünf davon musste man auf Bildern erkennen, dann noch Düfte erschnüffeln. Am Mittelmeer entlang kam man nach Italien, wer kennt die verschiedenen Pastasorten? In Spanien galt es Stiere in Form von Bällen zusammen zu treiben, dann in Griechenland mussten sich die Patrouillen pantomimisch Götter vorspielen. In Österreich, wie konnte es anders sein: Fragen zur Spanische Hofreitschule. Wer dachte es sei jetzt vorbei hatte sich getäuscht. Die kniffligste Aufgabe kam zum Schluss, da mussten die Reiter noch wissen in welchen Ländern sie waren und die dazugehörenden Nationalhymnen erkennen. Vor der Rangverkündigung gab es noch Riesengelächter, als die Veranstalter und die Patrouillen gemeinsam die selbst gedrehten Werbespots bei Kaffe und Kuchen ansahen. Wieder mal ein gelungener, Spass bringender Ritt, welcher schon zum zwölften Mal vom Unterfricktalischen Kavallerieverein organisiert wurde.